Vorbereitung

Nichts geht über eine gute Vorbereitung

Ich habe mich intensiv mit dem Routenverlauf der Route66 beschäftigt (Karten, Bücher, Internet). Dabei habe ich festgestellt, dass 65% der Route66 abseits der Interstates verlaufen. 20% führen über als Frontage Road direkt neben der Interstate vorbei, nur gerade 14% der Gesamtstrecke verbringt man auf der Interstate. Überraschenderweise kommt dabei Arizona nicht so gut weg wie viele glauben, denn über 36% der Strecke führt in Arizona über die Interstate. In Oklahoma dagegen sind es nur 0,2% auf der Interstate. Der Osten ist stärker besiedelt als der Westen, daher fehlen im Westen die klassischen Landstrassen.

Vorbereitung mit Hilfe von Google Streetview

Die Route66 ist heute nicht mehr in ganz allen Teilen befahrbar. Die Detailplanung erfolgte mit Hilfe von Google Streetview. Dies um sicherzugehen, dass die Route mit dem Fahrrad bzw. E-Bike befahrbar ist und um unnötige Umwege zu vermeiden. Die gesamte Tour haben wir bis ins Detail geplant. Die einzelnen Etappen sind zwischen 30km und 180 km lang. Oft wird behauptet, die Route66 sei flach. Anbei sehen Sie auf einem Höhenprofil der Route 66, dass sie dann doch nicht so flach ist, führt sie uns doch hinauf bis über 2500 m Höhe.

11x quer durch die Schweiz

Die Strecke von Chicago nach Santa Monica entspricht etwa 11 mal der Strecke quer durch die Schweiz. Oft wird die Länge der Route 66 mit 3945km angegeben. Da es gerade um grössere Städte verschiedene Streckenführungen gibt, Ist es schwierig eine klare Längenangabe der gesamten Strecke zu nennen.

Ruhetage

Die Route beinhaltet auch Ruhetage. Wir rechnen damit, alle 5-8 Tage einen Ruhetag einzulegen. Wir werden die einzelnen Motels ca. 1 bis 3 Tage im Voraus buchen. Dies erfolgt voraussichtlich von der Schweiz aus.

Ausflüge

Zusätzlich zu den Ruhetagen sind auch Ausflüge an den Grand Canyon, nach Las Vegas, Los Angeles oder Chicago vorgesehen. Diese werden voraussichtlich vom Ausgangspunkt mit einem Mietauto bis zum Ausflugsort und zurück stattfinden.

Die Reise

Wir überlassen nichts dem Zufall. Allerdings geht es nicht nur um die sportliche Leistung, sondern auch um’s Erlebnis. Wir machen diese Reise nicht nur für uns alleine, sondern wollen unsere Heimat auch daran teilhaben lassen.

Das Reisegepäck

Wir werden mit sehr wenig Gepäck reisen. In zwei Seitentaschen haben wir ein wenig Wäsche, Regenkleider, Ersatzschuhe, Sonnenschutz, Toilettenartikel, Medikamente, das elektronische Equipment und Werkzeug sowie einen Reserveakku.

Übernachtungen

Geplant ist vorwiegend in Motels zu übernachten. Sämtliche möglichen Motels sind bereits evaluiert und werden wenige Tage vor Erreichen gebucht. Ein Jahr vor Antritt der Reise (Mai und Juni 2018) prüfen wir die Verfügbarkeiten der jeweiligen Hotels, um im "Ernstfall" keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.

Begleitung

Wir planen, die Tour grundsätzlich ohne Begleitung oder Begleitfahrzeug zu absolvieren. Allerdings wollen wir uns gegen allfällige Interessierte BegleiterInnen nicht zur Wehr setzen ;-).

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